Benötigen Sie einen Datenschutz­beauftragten?

Mit der Einführung der EU-Datenschutz­grund­verordnung (EU-DSGVO) hat sich an den Vorgaben hinsichtlich der Bestellpflicht eines Datenschutzbeauftragten nichts verändert. Deutschland hat vom Recht Gebrauch gemacht, mithilfe von Öffnungsklauseln spezifische Regelungen der DSGVO zu treffen und diese im BDSG (neu) verankert.

Somit muss jedes Unternehmen, das mindestens 20 Personen beschäftigt, die mit der automatisierten Verarbeitung von personenbezogenen Daten betraut sind, einen Datenschutzbeauftragten benennen (siehe: § 38 BDSG (neu)). Hierzu zählen auch Aushilfen, Praktikanten, Halbtagskräfte usw.

Verarbeiten Sie besonders schützenswerte personenbezogene Daten (z. B. Gesundheitsdaten, Partei-, Religions- oder Gewerkschaftszugehörigkeit), ist ein Datenschutzbeauftragter unter Umständen bereits bei weniger Mitarbeitern in Ihrem Unternehmen Pflicht.

Es besteht die Möglichkeit, die Position des Datenschutzbeauftragten intern oder extern zu besetzen. Unabhängig der Bestellung eines Datenschutzbeauftragten, müssen in Firmen die notwendigen Verzeichnisse der Verarbeitungs­tätigkeiten erstellt werden und der Datenschutz umgesetzt werden.

Ob Sie für Ihr Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten benötigen, können Sie mithilfe unseres Datenschutz-Schnell-Checks ganz einfach herausfinden.

Das fast zehnköpfige Team der dacuro berät Sie gerne, ob Sie einen Datenschutzbeauftragten benötigen und welches Konzept für Ihr Unternehmen passt.

Seminare vom Datenschutz-Profi Seminare für Datenschutzbeauftragte und Geschäftsführer

Für Ihren Datenschutz auf einen Blick: Unsere Dienst­leistungen

Externer Datenschutzbeauftragter

Wir von der dacuro stellen den externen Datenschutzbeauftragten für Ihr Unternehmen. Ihre Vorteile sind unsere Unabhängigkeit, weniger Kosten und der neutrale Blick von außen auf Ihre Prozesse.
Weitere Vorteile erläutern wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

Begleitung von internen Datenschutzbeauftragten

Wir unterstützen den internen Datenschutzbeauftragten in Ihrer Firma. Sei es durch Schulung, Beratung oder Webinare – individuell auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten.

Schulungen und Beratungen zu Datenschutzthemen

Jedes Unternehmen und seine Mitarbeiter sind einzigartig – daher passen wir unsere Dienstleistung an Ihre Bedürfnisse an. Wir bieten Ihnen die für Sie individuelle Beratung und Schulungen an. Egal ob Mitarbeiterschulungen, die Schulung Ihres internen Datenschutzbeauftragten oder speziell für die Mitarbeiter Ihrer IT-Abteilung. Sprechen Sie uns einfach an.

Erstellen von Verzeichnissen der Verarbeitungs­tätigkeit

Manchmal ist für Unternehmen kein Datenschutzbeauftragter vorgeschrieben. Jedoch müssen die notwendigen Verzeichnisse der Verarbeitungstätigkeit erstellt werden. Wir unterstützen Sie hier bei der Umsetzung in Ihrer Firma.

Interessantes und Wissenswertes zum Datenschutz News & Artikel

Datenpannen

Datenpannen passieren in jedem Unternehmen. Sei es durch externe Angriffe oder Eigenverschulden. Doch was ist überhaupt eine Datenpanne bzw. ein Datenschutzverstoß?
Wie gehen Sie damit um und wie ist zu handeln? Bringt die Taktik "Augen zu und verdrängen" etwas und zieht jede Meldung bei der Behörde gleich ein Bußgeld nach sich?
Was ist, wenn einem Ihrer Mitarbeiter eine "Panne" unterläuft, die Person sich jedoch nicht traut, Sie zu infor­mieren weil Sie Angst vor negativen Konsequenzen hat? Auf diese Punkte gehen wir in unserm Beitrag ein.

Nutzung von biometrischen Daten bei der Arbeits­zeit­erfassung

Die moderne Technik macht es möglich: selbst die Erfassung von Arbeitszeiten ist mittels Fingerabdruck möglich. Das Vorgehen ist einfach und für den Arbeitgeber praktikabel. Jedoch handelt es sich bei einem Fingerabdruck bzw. bei Minutien um biometrische Daten. Diese fallen gem. Art. 9 DSGVO unter die sensiblen und besonders schützenswerten personenbezogenen Daten. In unserem Beitrag gehen wir auf die Erfassung von Arbeitszeiten mittels Fingerabdruck genauer ein.

Google Fonts & Skripte: Datentransfer in die USA nach dem „EU-US privacy shield“ Urteil

Der Einsatz von Google Fonts und externen Skripten, die einen Datentransfer in die USA ermöglichen, ist nach dem EuGH-Urteil vom 16.07.2020 weiterhin eine Herausforderung. Dieser müssen sich nicht nur Unternehmen mit Ihren eigenen Webseiten stellen, sondern auch Webdienstleister sind in der Pflicht, ihre Dienste datenschutzkonform umzusetzen. Wir erklären, was es mit den Google Fonts auf sich hat und wie Sie diese Herausforderung angehen können.

Das „privacy shield“ ist zerbrochen – Kann der Datentransfer in die USA noch abgesichert werden?

Im sogenannten "Schrems II Urteil" des EuGH vom 16.07.2020 wurde das Privacy-Shield-Abkommen mit den USA für ungültig erklärt. Dies bedeutet, dass für die Übermittlung von personenbezogenen Daten in die USA kein angemessenes Datenschutzniveau mehr besteht. In unserem Blogbeitrag gehen wir kurz auf das Urteil ein, erklären die Konsequenzen und erläutern den Einsatz der EU-Standardvertragsklauseln. Wir klären auf, was es bedeutet, den Datentransfer "einfach so" durchzuführen, ob eine Übermittlung mit einer Einwilligung sinnvoll ist und was Sie jetzt beachten sollten.

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